Autohaus Ostmann Gründung Stiftung Urkunde Übergabe

Ostmann Stiftung – Aus der Region. Für dIE Region.

Reinhard Ostmann stellt die Weichen für die Zukunft der Autohaus-Gruppe

  • Reinhard Ostmann gründet gemeinnützige Stiftung zur Fortbestandssicherung der Autohaus Ostmann-Gruppe sowie zur Förderung des sozialen Engagements in der Region.
  • Feierliche Übergabe der Stiftungsurkunde durch Regierungspräsident Hermann-Josef Klüber in kleiner geschlossener Gesellschaft.

Es wurde Zeit die Zukunft der Autohaus Ostmann-Gruppe zu regeln. Der 63-jährige Reinhard Ostmann beabsichtigt sich in den kommenden Jahren aus dem aktiven Geschäft zurückzuziehen. Die Absicherung der Autohaus-Gruppe sowie das soziale Engagement in der Region liegen dem Unternehmer dabei am Herzen. Aus diesem Grund hat er eine gemeinnützige Stiftung für mildtätige Zwecke gegründet, deren Fokus auf der Region um die acht Autohaus-Standorte liegt. Alle rechtlichen Voraussetzungen bis zur Beurkundung sind erfolgt und werden nun am Donnerstag, den 08.10.2020 im feierlichen Rahmen mit der Übergabe der Stiftungsurkunde durch den Regierungspräsident Hermann-Josef Klüber komplettiert. Im Volkswagen Hangar des Autohauses Ostmann in Wolfhagen findet die Veranstaltung, den Vorschriften entsprechend, als kleine, geschlossene Gesellschaft statt.

„Mit diesem Schritt leistet das traditionsreiche Unternehmen Autohaus Ostmann und insbesondere Reinhard Ostmann einen wichtigen Beitrag das gesellschaftliche Miteinander und damit auch die Zukunftsfähigkeit der Region zu stärken. Wir brauchen solche Unternehmer in unserer Region NordOstHessen, die in die Zukunft denken, ihr Unternehmen weiterentwickeln und dabei noch Gutes tun“, sagte Regierungspräsident Hermann-Josef Klüber bei der Übergabe der Stiftungsurkunde. Das Regierungspräsidium Kassel ist im Raum NordOstHessen für die Anerkennung von Stiftungen zuständig. Im Vorfeld ist es gerade im Hinblick auf die Regelungen in der Satzung gerne behilflich.

Die Intensionen hinter diesem Schritt sind für Herrn Ostmann vielschichtig und schwer in kurze Punkte zu fassen. Kurzgesagt – die Region und seine Menschen sind der wichtigste Aspekt für den gebürtigen Wolfhager. Dem Geschäftsmann liegt seit jeher viel daran das erwirtschaftete Kapital der Autohaus-Gruppe in der Region zu belassen und diese dadurch zu stärken. Zusammen mit dem Herzenswunsch, des Privatmenschen und studierten Sozialpädagogen Ostmann, sein soziales Engagement in dem gleichen Bereich zu erweitern, führte dazu, mit Geld aus seinem Privatvermögen eine Stiftung zu diesem Zweck zu gründen. Als zukünftige Profiteure der Stiftung sieht er vor allem ältere Menschen sowie Menschen mit Behinderungen. Deren Unterstützung soll für die Zukunft ein wichtiger Aspekt in der Stiftungsarbeit sein. Steigende Altersarmut sowie der tägliche Kampf mit sich weiter erschwerenden Umständen finanziell als auch im sozialen Bereich dieser beiden Menschengruppen geben ihm zu denken. Junge Menschen können im Gegensatz noch aktiv an ihrer Zukunft arbeiten und ihre spätere Situation ändern. Hingegen fehlen älteren und hilfsbedürftigen Personen häufiger die Möglichkeit, die Zuversicht und die Energie. Er könne sich vorstellen, verschiedene Pflegeangebote nicht nur in den Regionen um die Autohaus-Standorte zu fördern, sondern auch im gesamten Regierungsbezirk Kassel. Also im gesamten Bereich indem er bisher wirtschaftlich tätig war.

Durch die Stiftungsgründung schafft Reinhard Ostmann als Unternehmer gleichzeitig das Fundament für eine geregelte Übergabe seiner Anteile am Autohaus und seiner Zukunft vom Geschäftsmann und Hauptinhaber einer gut laufenden Firma zu einem zufriedenen Rentner. „Das erwirtschaftete Kapital von 60 Jahren erfolgreichem Auf- und Ausbau von einem Standort in Wolfhagen Ende der „Fünfziger Jahre“ zu einer Gruppe von acht Autohäusern in der Region soll für die Zukunft beständig bleiben, noch weiter wachsen, gefestigt werden und den Mitarbeitern die Sicherheit geben, auch nach seinem Ausscheiden noch einen sicheren Arbeitsplatz zu haben“ so der Unternehmer. Da kein legitimer Nachfolger existiert, gab es für Herrn Ostmann nur zwei Möglichkeiten. Zum einen das Autohaus zu verkaufen und zu hoffen, dass es in seinem Sinne weitergeführt wird, oder eine Stiftung zu gründen die später das Unternehmen in seinem Sinne weiterführen kann. Die Entscheidung war für ihn einfach.

Für die gesamte Belegschaft von rund 350 Mitarbeitern wird sich durch die Stiftungsgründung nichts und zukünftig nur marginal etwas ändern. In Zukunft werden die Unternehmensgewinne nicht nur dem Erhalt, Aus- und Aufbau der Gruppe dienen, sondern ebenso der Stiftung zur Verfügung stehen um entsprechend des Satzungszweckes,  bedürftige Menschen ebenso zu unterstützen, wie in Not geratene Mitarbeiter oder ehemalige Beschäftigte der Ostmann-Gruppe.

Mittelfristig wird Herr Ostmann seine mehr als 90-prozentige Beteiligung am Autohaus Ostmann zur gegebenen Zeit auf die Stiftung übertragen und somit die Stiftung Inhaber dieser Anteile an der Autohaus-Gruppe werden. Bis zu diesem Zeitpunkt wird er weiterhin Inhaber der Firma bleiben und im Zuge der Umstellungsvorbereitungen nicht nur die KG in eine andere Gesellschaftsform umwandeln, um die Risiken der Haftung für die Stiftung zu minimieren, sondern auch zwei noch zu benennende Geschäftsführer einarbeiten und auf die Übergabe vorbereiten. Bis zum Zeitpunkt der Anteilsübertragung plant Herr Ostmann die Stiftung in Abhängigkeit von der wirtschaftlichen Entwicklung des Autohauses durch Spenden zu unterstützen. Sprich je besser es der Gruppe geht, umso mehr finanzielle Mittel wird es für die Stiftung geben. Nach dem er aus dem aktiven Geschäft ausscheidet  möchte der Gründer seine Aktivitäten in die Stiftung verlegen.

Das von Herr Ostmann eingebrachte Stiftungskapital in Höhe von 100.000 Euro stellt die Stiftung auf solide Beine. Diese Summe kann nicht aus der Stiftung entnommen und einzig durch Zustiftungen erhöht werden. Herr Ostmann behält sich für die Zukunft, aber insbesondere für sein späteres Ableben offen, weitere Zustiftungen oder Spenden zu tätigen. Die Stiftung wird in Zukunft Erträge durch die Nutzung der vorhandenen Substanzen erzielen und kann von Jedermann mit Spenden bedacht werden. Diese beiden, sprich Erträge und Spenden, stehen der Stiftung zur Erfüllung des Satzungszweckes zur Verfügung.

Sitz der Stiftung wird in der Ippinghäuser Straße in Wolfhagen sein. Die Arbeit der Stiftung fängt erst mit der Urkundenübergabe an. Die erste Aufgabe der Stiftungsorgane ist die Geschäftsordnung für den Vorstand als auch den Beirat zu erarbeiten. Die Mitglieder arbeiten alle ehrenamtlich und wurden zur Gründung der Stiftung von
Herrn Ostmann benannt. Sie bleiben fünf Jahre im Amt und werden nach Ablauf der Zeit neu gewählt. Bei der Auswahl der Mitglieder war deren fachliche Kompetenz und ihre Leidenschaft in ihren Fachbereichen wichtig.

Die Stiftungsorgane bestehen aus Vorstand und Beirat. In den Vorstand hat Herr Ostmann als Erstbesetzung Frau Hanna Schubert, Inhaberin der Sonnen-Apotheke in Wolfhagen als Mitglied der Familie/Verwandtschaft sowie den Rechtsanwalt Herrn Dr. Burkhard Wilk und den Pfarrer und Vorstandsvorsitzenden der Baunataler Diakonie Kassel, Herrn Joachim Bertelmann, berufen. Die Haupttätigkeit des Vorstandes wird die Verwaltung des Stiftungsvermögens sowie die Erstellung eines Wirtschaftsplans und die Berichterstattung über die Verwendung der Gelder und der Umsetzung in Projekten - sprich der Erfüllung des Stiftungszwecks - an den Regierungspräsidenten sein.

Der Stiftungsbeirat als Kontrollorgan besteht zunächst aus Herrn Alexander Thomas als Mitarbeiter der Autohaus Ostmann Gruppe sowie als Lehrlingswart der Kreishandwerkskammer, sowie Herrn Karl-Heinz Arend als leitender Angestellter und Markenverantwortlichen bei der Ostmann-Gruppe. Zu guter Letzt wird der Wirtschaftsprüfer und Steuerberater Ralf Ostmann den Beirat komplettieren. Dieser kann zukünftig drei bis fünf Mitglieder beinhalten und hat die Aufgabe den Vorstand bei seiner Arbeit zu kontrollieren und zu unterstützen. Nach der Zustiftung der Anteile des Autohauses Ostmann wird der Beirat auch als Kontrollorgan der Ostmann Gruppe tätig sein.

Nach Erarbeitung der Förderrichtlinien wird die Öffentlichkeit über das Verfahren zur Stellung von Unterstützungsanträgen informiert.

Als eine der größten Autohaus Gruppen in Nordhessen gehören zum Autohaus Ostmann neben Wolfhagen noch Standorte in Niestetal, Bad Arolsen, Melsungen, Hessisch Lichtenau, Fritzlar, Hofgeismar und Schwalmstadt. In den verschiedenen Autohäusern werden Fahrzeuge der Marken Volkswagen, Audi, Skoda, Seat und Cupra als Neu- sowie Gebrauchtwagen verkauft. Gegründet 1959 durch Kurt Ostmann kann sein Sohn, Herr Reinhard Ostmann die Firma seitdem in einem ständigen Wachstum halten.

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